Information

Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut rhoncus risus mauris, et commodo lectus hendrerit ac. Nam consectetur velit et erat fermentum aliquet. In laoreet, sem sit amet faucibus pulvinar, purus tellus tincidunt ex, vel blandit nibh dui sit amet justo.

Categories

Recent Posts

Mein

Wahlprogramm für die

nächsten 8 Jahre

Wir sind noch nicht fertig: Lassen Sie uns gemeinsam die erfolgreiche Entwicklung unserer Stadt tatkräftig und in einem solidarischen Miteinander fortsetzen. Hierfür habe ich ein Wahlprogramm mit 12 Punkten entwickelt …

Wohnen

Der Bedarf an Wohnraum für Familien, Paare, Alleinerziehende, Singles, Senioren und Studierende ist enorm. Bereits ab 2019 werden jährlich durchschnittlich 450 neue Wohnungen fertiggestellt – mindestens 30 Prozent der Mietwohnungen werden preisvergünstigt um bis zu 3 Euro/qm angeboten. Allein bis 2023 werden mindestens 2.500 Wohnungen fertiggestellt. Wie bereits in den zurückliegenden Jahren, in denen Wohnraum für über 8.500 Menschen in Ludwigsburg geschaffen wurde. Mein Ziel ist es, dass die Mitte der Gesellschaft in der Mitte der Stadt wohnen kann. Dieses Ziel werde ich mit größtem Engagement und vollem Einsatz verfolgen.

Nachhaltige Mobilität, Aufwertung Bahnhof, ZOB, Nestlé-Areal

Der ÖPNV wird auf der Basis der gemeinsamen Einigung mit attraktiven, leistungsfähigen und umweltfreundlichen Bussystemen bereits ab 2020 massiv verbessert. Die Stadtbahn, beginnend mit der Schienenreaktivierung zwischen Markgröningen, Ludwigsburg und Kornwestheim, wird durch den Landkreis vereinbarungsgemäß unterstützt.

 

Die Fahrradinfrastruktur wird parallel zu den eigenen Bustrassen mit deutlich mehr und sichereren Fahrradwegen massiv verbessert. Am Bahnhof bauen wir auf der Innenstadtseite ein zusätzliches Fahrrad-Parkdeck für 700 Räder. Ein weiteres großes Fahrrad-Parkhaus strebe ich auf dem Nestlé-Areal an.

 

Der Bahnhof Ludwigsburg wird baulich deutlich aufgewertet – eine zweite Gleisunterführung wird geschaffen und der Busbahnhof wird bis 2022 komplett barrierefrei umgestaltet werden. Nach der erfolgreichen Öffnung des Westportals im Zusammenhang mit der Realisierung der MHP-Arena, mit dem NH-Hotel und dem Dienstleistungszentrum möchte ich nun die Aufwertung des Nestlé-Areals angehen, ein weiteres Juwel im Bahnhofsumfeld. Erfreulicherweise konnte ich bereits vor einigen Jahren mit dem ehemaligen Eigentümer des Keplerdreiecks einen Kauf für die Stadt vereinbaren. Dadurch können wir den gesamten, westlich an den Bahnhof angrenzenden Bereich, städtebaulich hoch attraktiv aufwerten. Damit wird der Bahnhof sowohl funktional als auch in einer hohen städtebaulichen Qualität zum Scharnier zwischen der Innenstadt und einem attraktiven Quartier rund um das Staatsarchiv mit dem dann unmittelbar angrenzenden pulsierenden Kreativbereich in der Weststadt. Ich würde gerne auch hier die Chance auf einen weiteren Schub in der Qualität und Attraktivität unserer Stadt aktiv nutzen.

 

Modernste umweltfreundliche Mobilität möchte ich gerne zu einem neuen Markenzeichen unserer Stadt machen.

 

Neben den attraktiven Verbesserungen des ÖPNV, die von einem bundesweiten Interesse begleitet werden, gehören auch umweltfreundliche Antriebe von Bussen, Lkws und Pkws. Dafür ist der weitere Ausbau der notwendigen Infrastruktur in enger Zusammenarbeit mit den Stadtwerken als Energieversorger unverzichtbar. Dies geschieht technologieoffen, d. h. batterieelektrisch, zusätzlich für Brennstoffzellenantriebe sowie mittelfristig mit CO2-freien, flüssigen und gasförmigen Energieträgern.

 

Innovative Ampelsteuerungen mit künstlicher Intelligenz sorgen für weniger Stop-and-go-Verkehr und reduzieren den unnötigen Parksuchverkehr. Ludwigsburg profitiert technologisch vom Innovationsnetzwerk „LivingLaB Ludwigsburg“ und durch hohe Millionenförderungen der Bundes- und Landesregierung sowie durch den Landkreis Ludwigsburg. Dank mutiger Innovationen schafft Ludwigsburg saubere Luft – im Gegensatz zu vielen anderen Städten durch moderne Technologien und ohne Fahrverbote.

Energie und Klimaschutz

Die in Ludwigsburg im Rahmen der nachhaltigen Stadtentwicklung bereits vor über zehn Jahren vorausschauend eingeleitete Energiewende und der Klimaschutz werden zielstrebig und umfassend Jahr für Jahr vorangetrieben. Im Gegensatz zu Bund, Land und vielen anderen Kommunen haben wir in Ludwigsburg durch viele Anstrengungen bereits im Jahr 2016 die Klimaziele für 2020 erreicht. Ludwigsburg zählt dabei national und international zu den führenden Städten. Guido Kahlen, Kölner Stadtdirektor a. D., meint: „Aus bundesweiter Sicht der Kommunen zählt Ludwigsburg zu den Pionierstädten, die mit digitaler Unterstützung die großen Herausforderungen der Zukunft angehen“. Diesen von mir maßgeblich vorangetriebenen Kurs werde ich mit Kompetenz und Tatkraft konsequent fortführen!

 

Als Leiter und Nachfolger von Prof. Dr. Klaus Töpfer der Arbeitsgruppe „Energie, Immobilien und Stadtentwicklung“ beim Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung in Berlin hole ich – wie schon beim Biomasseheizkraftwerk in der Südstadt – die bewährten Praxisbeispiele und Innovationen nach Ludwigsburg. Allein mit der von der schwedischen Stadt Växjö inspirierten Biomasseanlage in der Südstadt ersetzen wir jährlich mehr als 12 Mio. Liter Heizöl bei der Erzeugung regenerativer Wärme und regenerativen Stroms. Am Sonnenberg wird die Nahwärme aus 60 Erdsonden gewonnen, am Römerhügel für das städtische Fernwärmenetz zusätzlich aus der größten solarthermischen Anlage Deutschlands.

 

Sowohl der gesamte Verkehrssektor als auch die komplette Energieversorgung sämtlicher Gebäude muss schrittweise von fossilen Energien wie Öl und Gas auf andere Energieträger – wie Biomasse, Solarthermie, Photovoltaik, Geothermie, Wasserstoff, synthetisches Gas und flüssige synthetische Kraftstoffe – umgestellt werden. Dies werde ich mit den dafür ausgerichteten Stadtwerken erfolgreich fortsetzen.

 

Ich werde den systematischen Dialog mit der Schülerinitiative „Fridays for Future“ und „Parents for Future“ fortsetzen. Gleichzeitig werde ich den Dialog mit den Kirchengemeinden fortführen und im interreligiösen Dialog (Bewahrung der Schöpfung) sowie im Austausch mit der Wirtschaft und den Betriebs- und Personalräten bleiben, um eine möglichst breite gesellschaftliche Akzeptanz und Wirksamkeit zu erzielen.

 

Als jahrelanges Mitglied im Städtenetzwerk des Nachhaltigkeitsbeirats der Bundesregierung kenne ich Ausmaß und Gefahren des Klimawandels und arbeite aus tiefer Verantwortung für unsere Nachkommen an dieser existenziell wichtigen Aufgabe weiter. Als Leiter der Arbeitsgruppe „Energie, Immobilien und Stadtentwicklung“ beim Deutschen Verband für Wohnungswesen, Städtebau und Raumordnung in Berlin fördere ich den nationalen Erfahrungsaustausch und stoße dort notwendige Veränderungen bei der Ausgestaltung von Gesetzen und Förderzielen. Ich setze mich dafür ein, dass CO2 als verantwortlicher Schadstoff finanziell wirksamer besteuert wird, aufkommensneutral durch Anreize für regenerative Energien. Deutschland verfügt über das gesamte technologische Knowhow. Wir müssen jetzt die richtigen Rahmenbedingungen setzen und entschlossen handeln.

Untertunnelung der B 27 im Zuge der Landesgartenschau, mehr Grün in der Stadt

Die B 27 trennt die Innenstadt vom Schloss und dem Blühenden Barock und erzeugt Verkehrslärm und Stress. In der Vorbereitung der nächsten Landesgartenschau werde ich mich mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass die B 27 tiefergelegt und damit zwischen Innenstadt und Schloss eine parkähnliche Oase für die Menschen entstehen wird. Dies wird das Herzstück für die Landesgartenschau in Ludwigsburg sein und diese städtebauliche Wunde schließen. Die von mir maßgeblich mitinitiierte Grünplanung sieht aber darüber hinaus den systematischen und weiteren Ausbau von Grün in der Stadt und in den Stadtteilen vor. Mir ist es dabei wichtig der Biodiversität Rechnung zu tragen. Wir müssen dem Bienen- und dem allgemeinen Insektensterben wirksamer begegnen! Mit unserem „Grünen Zimmer“ neben dem Rathausplatz konnten wir als von der EU gefördertes Forschungsvorhaben wirksam unter Beweis stellen, dass mit dem Beitrag für die Biodiversität gleichzeitig in den sich aufheizenden Städten kühle und angenehme Rückzugsorte für die Menschen geschaffen werden. Diese Erfahrungen möchte ich mit durchgehenden grünen Verbindungen durch die Stadt und dem „Grünen Ring“ um die Stadt und Stadtteile herum schrittweise nutzen. Die Landesgartenschau wird die Lebensqualität in der Innenstadt und den Stadtteilen dauerhaft verbessern. Grüne Flächen in der Stadt verbessern außerdem die Luftqualität – Feinstaub durch Abrieb von Reifen und Bremsen wird durch Straßenbegleitgrün organisch absorbiert.

Bildung und Betreuung

Mir war es in den zurückliegenden 16 Jahren ein großes Anliegen, die Voraussetzungen für gute Bildungs- und Betreuungsangebote in Ludwigsburg massiv zu verbessern. Viele Kindertagesstätten und Schulen haben wir in den zurückliegenden Jahren grundlegend saniert, erweitert oder neu gebaut:

 

Das Goethe-Gymnasium, die Feuersee-Mensa, der neue Fachklassentrakt, die Elly-Heuss-Knapp-Realschule in der Innenstadt mit der neuen Sporthalle und dem Vereins- und Schulschwimmbad auf dem Innenstadtcampus, die gelungene Umgestaltung des alten Stadtbads als Mensa und für Ganztagsangebote sowie als Jugendtreff. Die Mensa und neue Schulräume in der Gartenstraße, die Umgestaltung der Königin-Olga-Kaserne für das Bildungszentrum West, die beispielhaften Kinder- und Familienzentren in Grünbühl-Sonnenberg, auf der Hartenecker Höhe, in Poppenweiler, in Neckarweihingen und in Pflugfelden. Die Sanierung der schönen alten Schule in Poppenweiler, die Sanierung und Erweiterung der August-Lämmle-Schule in Oßweil, die Erweiterung der Schlößlesfeldschule, die Sanierung und Erweiterung kirchlicher und freier Kindertagesstätten im gesamten Stadtgebiet mit hohen städtischen Zuschüssen und dazu viele neue oder modernisierte Sporthallen oder Freisportanlagen.

 

Der weitere Ausbau von Sport- und Bewegungsangeboten, der Kindersportoffensive „PFIFFIX“ und das Schwimmlernprogramm für alle Schüler waren und bleiben mir ein ebenso wichtiges Anliegen wie die zusätzliche musische Bildung mit den Musikimpulsen in Kindertagesstätten und Schulen. Dies haben wir in Kooperation mit der Jugendmusikschule, der Kunstschule Labyrinth, der Tanz- und Theaterwerkstatt, mit der KulturWelt und den leistungsstarken Musikvereinen und Chören in den letzten Jahren ganz erheblich ausgebaut mit immer mehr spürbaren Erfolgen.

 

Dieser große Kraftakt muss noch auf einige Jahre hinweg fortgesetzt werden – mit großen Projekten wie dem Bildungszentrum West, mit dem Neubau einer Grundschule am Fuchshof sowie mit der Sanierung und Erweiterung der Friedrich-von-Keller-Schule in Neckarweihingen und zahlreichen weiteren Projekten. Jedes Kind muss optimal gefördert werden – in modernen Einrichtungen und individuellen Bildungsangeboten. Dafür setze ich mich ein, aus voller Überzeugung und mit ganzer Kraft.

Digitalisierung, Wirtschaft und Arbeit, Ansiedlung eines Hochschulstandorts für Wirtschaftsinformatik

Die Digitalisierung kommt, ob wir wollen oder nicht. Ich setze mich vor allem deshalb so engagiert dafür ein, damit wir sie in den Dienst der Menschen und der Nachhaltigkeit stellen. Denn ich möchte nicht, dass Digitalisierung – wie etwa in den USA – ausschließlich von Unternehmen mit kommerziellen Absichten und mit äußerst fragwürdigem Umgang beim Datenschutz vorangetrieben wird. Das Innovationsnetzwerk „LivingLaB Ludwigsburg“ macht zwischenzeitlich bundesweit von sich reden. Erfolge, wie ganz aktuell die Verbesserung der Luftqualität durch intelligente Lösungen statt durch Fahrverbote, sprechen für sich. Wir bringen umweltfreundliche Antriebsarten voran, innovative Bussysteme mit eigenen Fahrspuren. Umweltmessboxen überwachen künftig die Luftqualität und den Lärm in Echtzeit. Intelligente Straßenlaternen verbrauchen Strom nur dann, wenn sie gebraucht werden. Sensoren an den Mülleimern sorgen für eine passgenaue und ressourcenschonende Leerung. Immer mehr Bürgerdienste können auf Wunsch bequem von Zuhause aus erledigt werden. Die dezentrale umweltfreundliche Energieerzeugung und der Verbrauch wird zur Sicherstellung einer sicheren Versorgung unter Einbeziehung moderner Energiespeicher durch modernste IT-Lösungen gesteuert. Nachbarnetzwerke können in den Stadtquartieren durch digitale Plattformen in der Kommunikation und der Organisation gemeinsamer Freizeitveranstaltungen unterstützt werden. Durch bürgerschaftliche Beteiligung stellen wir sicher, dass digitale Angebote leicht verständlich für alle Bevölkerungsgruppen angeboten werden können. Moderne Kleinbusse mit Fahrassistenzsystemen ergänzen den ÖPNV und tragen zur Selbstständigkeit im Alter bei. Intelligente Ampeln bevorrechtigen Busse und Einsatzfahrzeuge, sie können künftig aber auch Fußgängern automatisch eine längere Grünphase geben, wenn diese bei Menschen mit Gehbehinderungen nicht ausreichen. Digitale Angebote des lokalen Einzelhandels treten den großen internationalen Konzernen entgegen, bevorzugen lokale Produkte und verhindern massives Ladensterben, das in vielen Städten leider bereits eingesetzt hat. Bei den vielfältigsten Möglichkeiten setze ich weiter auf einen intensiven Dialog mit Ihnen – dadurch haben wir in der Vergangenheit gemeinsam viel Positives erreicht!

 

Wir konnten aber mit vielen Innovationen nicht nur die Attraktivität der Stadt weiter steigern und in der Nachhaltigkeit entscheidend punkten. Ludwigsburg zieht zukunftsgerichtete Arbeitsplätze an wie kaum eine andere vergleichbare Stadt. Allein in den letzten sechs Jahren stieg die Zahl der Arbeitsplätze um 12.000 auf über 54.000 an!

 

Wie schon mit der Ansiedlung der Akademie für Darstellende Kunst erfolgreich umgesetzt, werde ich die Ansiedlung eines neuen Hochschulstandorts mit dem Studiengang Wirtschaftsinformatik vorantreiben, um dem Fachkräftemangel entschieden zu begegnen. Viele Firmen haben bereits ihre aktive Unterstützung zugesichert.

Sport und Gesundheit

Ludwigsburg ist eine Stadt des Sports mit einer unglaublichen Vielfalt an Sportarten. Spitzensport hat in Ludwigsburg genauso wie der Breitensport eine feste und begeisternde Heimat gefunden. Dafür haben wir in den letzten Jahren vieles beigesteuert: Mit dem neuen Ausgang zur MHP-Arena am Westportal des Bahnhofs, mit modernen Sporthallen in der Innenstadt, in Eglosheim und in Hoheneck, mit dem neuen Vereins- und Schulsportbad auf dem Schulcampus, mit der hohen finanziellen Förderung vieler Vereinssportstätten und mit der Sanierung bzw. dem Neubau sämtlicher Kunstrasenplätze. Für weitere neue Hallen werde ich mich mit ganzer Kraft einsetzen – in Oßweil, in der Oststadt und in Poppenweiler. Den Vereinssport werden wir auch in der Zukunft in finanziell guten und auch in weniger guten Zeiten verlässlich fördern – dafür stehe ich!

Kultur

Um die Spitzen- und Breitenkultur wird unsere Stadt zwischenzeitlich überregional beneidet. Mit der kontinuierlichen Förderung unserer vielfältigen Vereinsszene und herausragenden Kulturinstitutionen bieten wir für Alt und Jung eine atemberaubende Bandbreite an Möglichkeiten – nicht nur zum Erleben, sondern auch zum Mitmachen. Mit der mutigen Übernahme und Sanierung des Scala, mit der baulichen Modernisierung der Bühnen in der Karlskaserne und nicht zuletzt mit dem MIK – dem Museum mit dem Informationspunkt und dem Kunstverein – hat sich Ludwigsburg enorm weiterentwickelt. Mit den Musikimpulsen bringen wir musische Angebote der Jugendmusikschule, der Kunstschule Labyrinth, der Tanz- und Theaterwerkstatt und der Musikvereine und Chöre in Kindertagesstätten und Schulen – mit enormem Erfolg! Aber auch in den Stadtteilen setzen wir mit der Unterstützung von Veranstaltungsprojekten und der Förderung von Heimatmuseen eine Grundlage für den kulturellen Zusammenhalt vor Ort, gemeinsam mit den Chören und Musikvereinen. Mit der Ansiedlung der Akademie für Darstellende Kunst wurde im Bereich des experimentellen Theaters ein weiteres inspirierendes Kapitel aufgeschlagen. Nicht umsonst heißt unser Motto: „Ludwigsburg inspiriert“. Diesen Reichtum und diese Vielfalt weiterhin zu hegen und zu pflegen ist mir weiterhin ein Herzensanliegen.

Vitale Stadtteile

In den zurückliegenden 16 Jahren war mir die Sicherung der Identität und des Zusammenhalts in den Stadtteilen ein wichtiges Anliegen. Ebenso die Sicherung und Aufwertung öffentlicher Einrichtungen und die Unterstützung privater Sanierungsmaßnahmen. Auf diesem Feld haben wir schon Vieles gemeinsam erreicht. Aber wir sind noch längst nicht fertig, es gilt noch weitere wichtige Aufgaben zu erledigen …

 

OSSWEIL

Für Oßweil haben wir jetzt den Standort für die neue Multifunktionshalle gefunden, die wir jetzt endlich gemeinsam anpacken wollen. Außerdem bauen wir ein attraktives neues Kinder- und Familienzentrum im Umfeld des Schlosses. Dieses gestalten wir zu einem attraktiven Bürger- und Vereinshaus um. In einem neuen bedarfsgerechten Pflegeheim stellen wir sicher, dass Senioren alle Unterstützung vor Ort vorfinden werden. Mit den Möglichkeiten des städtebaulichen Sanierungsprogramms unterstützen wir den Erhalt der wertvollen und ortsbildprägenden alten Bausubstanz.

 

EGLOSHEIM

Eglosheim ist ein sympathischer Stadtteil mit einer außergewöhnlichen Vielfalt und einem starken sozialen Zusammenhalt von Kirchengemeinden, Vereinen und Initiativen. Diesen werde ich auch in der Zukunft weiter unterstützen. Wir brauchen neben der weiteren sozialverträglichen Modernisierung von Wohnraum auch neue Wohnungen für Familien, Alleinerziehende und Senioren in Eglosheim. Daran werden wir Schritt für Schritt weiter eng zusammenarbeiten. Um wertvolle und ortsbildprägende Gebäude erhalten zu können, sollten wir eine Erhaltungs- und Vorkaufsrechtssatzung auf den Weg bringen.

 

NECKARWEIHINGEN

Vieles haben wir in den zurückliegenden Jahren erreicht: Die Aufwertung vieler Häuser, Straßen und Plätze, das großartige neue Kinder- und Familienzentrum in der Neuen Straße und die von der Stadt geförderte Erweiterung des katholischen Kindergartens. Die Sportanlagen des TV konnten Schritt für Schritt auf Vordermann gebracht werden. Jetzt stehen noch zwei größere Maßnahmen mit der Sanierung und Erweiterung der Friedrich-von-Keller-Schule und schließlich der Sanierung des alten Rathauses für die künftige Nutzung als Bürger- und Vereinshaus an. Mit den Fördermitteln des Landes, die wir auftun konnten, werde ich mich dafür stark machen, dass wir den anteiligen städtischen Finanzierungsanteil aufbringen, um diese noch fehlenden Mosaiksteine für Neckarweihingen zum Abschluss zu bringen. Ein weiterer Bedarf besteht noch in bedarfsgerechten und besseren Angeboten des ÖPNV. Derzeit arbeite ich mit Hochdruck daran, kleinere innovative Busse mit Partnern aus unserem Innovationsnetzwerk zum Einsatz zu bringen. Damit können wir vor allem für das Einkaufen oder Arztbesuche von Senioren maßgeschneiderte Angebote, auch in engen Wohnstraßen, umsetzen. Bei diesen Entwicklungen sind wir bundesweit eine der führenden Städte und erhalten deshalb hohe Bundes- und Landeszuschüsse zum Nutzen unserer Bürgerinnen und Bürger.

 

POPPENWEILER

In Poppenweiler haben wir in den zurückliegenden Jahren vieles gemeinsam erreicht: Die Förderung privater Sanierungsmaßnahmen und das neue Kinder- und Familienzentrum. Auch die Schulerweiterung mit der Sanierung des alten Schulhauses war eine wichtige Weiterentwicklung. Jetzt müssen wir noch die Voraussetzungen für Einkaufsangebote schaffen und vor allem die dringend notwendige Halle für den Vereinssport in Poppenweiler angehen. Die Vielfalt und die Leistungsfähigkeit der Poppenweiler ist enorm. Diese auch in Zukunft zu unterstützen ist mir ein wichtiges Anliegen.

 

HOHENECK

Hoheneck ist ein einzigartiger historischer Stadtteil mit seiner Burgruine und der Lage am Neckar. Die von engagierten Bürgern vorgeschlagene Renovierung der historischen Heilbadanlagen und die städtebauliche Aufwertung im Umfeld der Kneippanlagen und der Uferwiesen ist ebenso wichtig wie die ganz große Maßnahme, die jetzt ansteht: Der Bau eines neuen und bedarfsgerechten Heilbads, natürlich wieder auf der Gemarkung Hoheneck. Dieses in den nächsten wenigen Jahren umzusetzen, ist mir ein von höchster Priorität, ebenso wie die weitere Verbesserung des Schulareals der Grundschule.

 

PFLUGFELDEN

Pflugfelden ist ein starker und stabiler Stadtteil mit vorbildhaften Vereinsstrukturen und -anlagen. Dies muss auch in der Zukunft gefördert werden. Die Sanierung und Erweiterung des Kindergartens war ein wichtiger Schritt, dem im nächsten die Erweiterung der Schule folgen muss. Junge Familien, denen die Wohnung zu eng wird, sollten durch die behutsame Ausweisung ergänzender Wohnbauflächen in Pflugfelden gehalten werden können.

 

SÜDSTADT

Die Südstadt mit ihren einzigartigen Wohnlagen stöhnt unter Ausweich- und Parksuchverkehr. An der Umsetzung eines Anwohnerparkkonzepts arbeiten wir mit Hochdruck. Für W&W konnten wir auf zielstrebiges Arbeiten erreichen, dass ein Bahnhalt in greifbare Nähe rückt, sodass die an den ÖPNV gewohnten Mitarbeiter aus Stuttgart wieder auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen können. Ausweichverkehre werden wir mit moderner Ampelsteuerung wieder auf die Hauptverkehrsstraßen zurückdrängen, um die Wohnqualität wieder zu verbessern. Der Lärmschutz zur B 27 muss teilweise verbessert werden. Im Rahmen des Umbaus bei W&W werden wir bessere Einkaufsmöglichkeiten mit einer Tiefgarage schaffen, auch Angebote wie Cafés und andere Treffpunkte. Ebenso werden wir für Familien, Alleinerziehende, Senioren sowie für Studierende bezahlbaren Wohnraum mit den Möglichkeiten der Landeswohnraumförderung und dem Instrument „Fair Wohnen“ der Ludwigsburger Wohnungsbau schaffen. Das Areal Stuttgarter Straße/Jägerstraße bedarf einer spürbaren Aufwertung. Mit einer öffentlich geförderten Tiefgarage muss das Parken besser organisiert werden. Im Innenhof bietet sich der Bau eines neuen Kinder- und Familienzentrums mit Treffmöglichkeiten für das ganze Wohnquartier an. Der Innenhof soll allenfalls maßvoll mit Wohnraum auch für bisherige Bewohner bebaut und der ganze Innenhof zu einem attraktiven, lebendigen und sicheren öffentlichen Raum aufgewertet werden.

 

WESTSTADT

In der Weststadt entsteht eine neue Symbiose nicht störender moderner Kreativarbeitsplätze mit einem inspirierenden städtebaulichen Umfeld. Neue Räume und Angebote wollen wir so anlegen, dass sie auch attraktiv werden für die Bewohner der Weststadt. Dafür müssen wir jetzt aber rasch ein umfassendes Parkraummanagement und Zonen für das Anwohnerparken einrichten. Wir arbeiten an einem Pool zusätzlicher Parkhausangebote, welche die Arbeitnehmer der Weststadt bereits im Westen von der Autobahn kommend in Empfang nehmen und mittels einem innovativen Shuttleverkehr zu den Arbeitsplätzen bringen. In deren Umfeld soll teilweise ein attraktiver Campus mit Aufenthaltsqualität entstehen, mit Café-Angeboten, inspirierendem Grün und künstlerischer Gestaltung. Die Weststadt bietet das Potenzial Wohnen und Arbeiten auf modernste Weise in unmittelbarer Nachbarschaft in Einklang zu bringen. Moderne leistungsfähige Busse mit teilweise eigenen Fahrspuren und eigene Fahrradwege leisten ihren Beitrag zu einer Reduktion des Straßenverkehrs.

 

OSTSTADT

In der Oststadt ist ein weiterer positiver Wandel im Gange. Ältere Häuser werden attraktiv aufgewertet. Mit dem Rückbau der ehemaligen, teilweise verfallenen, Gewächshäuser wurde eindrucksvoll begonnen. Es folgt der Bau einer attraktiven neuen Grundschule in zukunftsweisender Holzbauweise, der Neubau eines Kinder- und Familienzentrums und der dringend ersehnte Bau der Oststadthalle für den Vereins- und Schulsport und die Ausweisung von Wohnraum für Familien, Alleinerziehende, Paare, Senioren – vor allem auch mit bezahlbarem Mietwohnraum. Der Berliner Platz wird in diesem Zuge mitaufgewertet. Der Sportpark öffnet sich mit einer attraktiven Infrastruktur für seine Besucher. Mit der Förderung energetischer Sanierungsmaßnahmen leisten wir einen wirksamen Beitrag für den Klimaschutz.

Zusammenleben von Nationen und Generationen, Inklusion, Weiterentwicklung der Zentralen Stelle zu einem pädagogischen Zentrum für Toleranz, Respekt und lebendige Demokratie

Ludwigsburg ist eine weltoffene und tolerante Stadt geworden, in der sich Menschen unterschiedlicher Herkunft wohlfühlen und zusammenhalten. Menschen mit unterschiedlicher Herkunft und kulturellen Wurzeln sind eine Bereicherung und keine Bedrohung für ein Gemeinwesen! Der sich wandelnde Bedarf einer älter werdenden Gesellschaft muss weiter aktiv aufgegriffen und umgesetzt werden. Dabei geht es um die Vermeidung von Einsamkeit im Alter, um bezahlbaren Wohnraum und um die Sicherstellung barrierefreier Mobilitätsbedürfnisse. Neue Busse mit bequemeren Einstiegen und mehr Platz für Rollstuhlfahrer oder Eltern mit Kinderwagen werden eine spürbare Erleichterung bringen. Aber auch kleinere Busse, sogenannte Shuttles, werden ergänzend zum ÖPNV die Mobilität älterer Menschen besser als bisher ermöglichen. Wir sind bei solchen Zukunftslösungen mit unserem Innovationsnetzwerk und hohen staatlichen Zuschüssen ganz weit vorne dabei. Auf dem Gebiet der Inklusion und der Teilhabe haben wir schon vieles erreicht, aber gemeinsam mit Ihnen wollen wir auch hier weiter an einer solidarischen Gesellschaft für Menschen in ihrer ganzen Vielfalt arbeiten.

 

In einer Zeit des immer weiter wachsenden Rassismus und Rechtspopulismus hat Ludwigsburg mit dem Erbe der Zentralen Stelle zur Verfolgung nationalsozialistischer Verbrechen eine besondere Verantwortung für die Stärkung des aktiven Eintretens für eine humane Gesellschaft und eine stabile, friedliche und freiheitliche Demokratie. Gemeinsam mit dem Förderverein der Zentralen Stelle ist es mir ein Anliegen, mit einer starken deutsch-französischen Achse (beispielsweise in Zusammenarbeit mit dem Camp de Milles in Südfrankreich) ein pädagogisches Zentrum für Jugendliche und Erwachsene zu schaffen. Vor dem Hintergrund der furchtbaren Entgleisungen des Nationalsozialismus soll verdeutlicht werden, wie wichtig unser aktives Eintreten für die Grund- und Menschenrechte für eine friedfertige und tolerante Gesellschaft ist. Mit der berühmten Rede von Charles de Gaulle an die deutsche Jugend im Jahr 1962 und der ersten deutsch-französischen Städtepartnerschaft auf dem Weg zu Frieden und Freundschaft hat Ludwigsburg bei diesen Fragestellungen einen herausragenden Stellenwert. Diesem Rechnung zu tragen ist mir ein großes Anliegen.

Bürgerbeteiligung

Mit der nachhaltigen und ganzheitlichen Stadtentwicklungsstrategie sowie einer umfassenden Bürgerbeteiligung haben wir im Jahr 2004 mit der Einlösung meines Wahlversprechens aus dem Wahljahr 2003 bundesweit Neuland betreten. Unsere Zukunftskonferenzen, Stadtteilveranstaltungen und Bürgerdialoge stoßen auf bundesweites Interesse. Im Jahr 2014 wurden wir dafür mit dem Deutschen Nachhaltigkeitspreis ausgezeichnet. Das ohnehin starke Bürgerengagement hat sich in Ludwigsburg dadurch noch zusätzlich verstärkt und ist zu einem Eckpfeiler unseres täglichen Zusammenlebens geworden. Den Reichtum dieser Erfahrungen, der Diskurs um notwendige Entwicklungen und die besten Ideen werden wir weiterhin gemeinsam fortsetzen. Das wäre mir ein großes Anliegen.

Nachhaltigkeit und generationengerechte Finanzen

Nachhaltigkeit besteht nicht nur in einer zukunftsfähigen Ökonomie, in einem stabilen sozialen Fundament und intakten Umweltbedingungen. Bereits vor über zehn Jahren habe ich das Prinzip generationengerechter Finanzen zum integralen Bestandteil unserer nachhaltigen Stadtentwicklung gemacht, auch wenn dies immer wieder eine große Herausforderung darstellt. Mit meinen langjährigen Erfahrungen mit den kommunalen Finanzen, der strukturellen Verbesserung von Haushalten und begünstigt durch gute Konjunkturphasen ist es uns in Ludwigsburg gelungen, zwischen den Jahren 2004 und 2018 beachtliche 490 Mio. Euro in eine attraktive und zukunftsfähige Stadtinfrastruktur zu investieren, gleichzeitig Rücklagen anzusammeln und die Kredite des städtischen Haushalts stabil zu halten. Meine umfassenden Erfahrungen bei der Einwerbung öffentlicher Zuschüsse in Höhe von 77,5 Mio. Euro haben dabei entscheidend geholfen. Bei einer sich leicht abkühlenden Konjunktur und zahlreichen anstehenden Investitionen wird diese Herausforderung wieder spürbar zunehmen. Ich werde mich mit großer Umsicht und meiner Erfahrung dafür einsetzen, dass wir diesen erfolgreichen Weg auch in der Zukunft fortsetzen können.

„Ihre Meinung ist gefragt!“

Schreiben Sie mir, was Sie für besonders wichtig halten in den kommenden Jahren. Was gefällt Ihnen besonders an und in Ludwigsburg, was missfällt Ihnen? Worauf müssen wir Ihrer Meinung nach besonders achten? Wo gibt es noch Probleme zu lösen, wo bieten sich aus Ihrer Sicht neue Chancen für diese Stadt? Schreiben Sie mir eine E-Mail mit Ihrem Anliegen – Sie erhalten auf jeden Fall eine Antwort. Bitte haben Sie Verständnis, dass Ihre Nachricht in Spitzenzeiten nicht umgehend bearbeitet werden kann.

Copyright 2019, Werner Spec | Impressum | Datenschutz